Flyball ist eigentlich relativ simpel zu lernen, da der Hund keine Vorkenntnisse haben muss. Es ist aber leichter finde ich, wenn der Hund – so wie Neli – vom Agility kommt, gerne apportiert und Bällchen total toll findet. Wie bei allen Sportarten werden die Hunde natürlich vorher aufgewärmt!

Es gibt beim Flyball einige Parallelen zum Agility, wie beispielsweise über Hürden springen und enge Wendungen – was im Flyball dann die Schwimmerwende genannt wird.

Und mit diesen beiden Dingen – Hürden und Wendungen – fängt man auch an zu trainieren. Im normalen Flyball-“Parcours” stehen vier Hürden hintereinander und dann kommt die Ballmaschine. Damit der Hund aber lernt, so schnell wie möglich in gerader Linie alle Hürden zu nehmen, stehen bei uns acht Hürden.

Wie wird traniert?

HÜRDEN
Jemand aus der Gruppe hält den eigenen Hund fest. Deshalb müssen beim Flyball die Hunde auch Geschirre tragen, damit man sie nicht stranguliert. Man selbst läuft bis zum Ende der Hürdenreihe und lockt seinen Hund mit lauter Stimme und Spielzeuggewedel bis zum Erbrechen. Wenn der Hund richtig Zug hat, wird er losgelassen. Im Idealfall nimmt er alle Hürden mit Windeseile und wird am Ende vom Hundeführer dafür belohnt. Wenn der Hund noch keine Hürden kennt, wird natürlich erst mit einer Hürde trainiert. Man stellt sich also schon hinter die erste Hürde und ruft den Hund von dort aus ab.

SCHWIMMERWENDE
Für die Agility-Leute kommt jetzt etwas sehr bekanntes: Stäbchen rein und Kreise drehen.
Damit der Hund lernt, mit Vollspeed auf ein Ziel zu zulaufen und eine enge Wendung zu machen, wird ein Stab in die Erde gesteckt – das kann man auch super auf dem Spaziergang mit dünnen Bäumen machen! Man stellt sich mit dem Hund ziemlich nah an den Stab und schickt ihn – für die Anfänger – mit einem Leckerli/Spielzeug in der Hand um den Stab herum. Dabei gibt man ein Kommando wie zum Beispiel “RUM”. Es ist wichtig, hier immer beim selben Kommando zu bleiben, da dieses Kommando später an der Ballmaschine vom “Ballmann” dem Hund zugerufen wird.

Wenn der Hund um den Stab herum gelaufen ist, wirft man das Leckerli in die Richtung, aus der der Hund gekommen ist. So lernt er nach der Wendung wieder Gas zu geben. Für den weiteren Traininsgverlauf ist das sehr wichtig, da der Hund später an der Ballmaschine die Wendung machen wird, um dann so schnell wie möglich wieder über die Hürden zurück zu laufen. Je enger der Hund den Stab umrundet, desto besser.

BALLMASCHINE
Um den Hund an die Ballmaschine und die Bewegung, die diese macht, zu gewöhnen, schickt man den Hund ähnlich wie bei der Übung für die Wende zur Ballmaschine und wirft ein Leckerli, wenn der Hund diese berührt hat. Hier ist es auch hilfreich, wenn er Hund aus dem Agility kommt, da Bewegung und Geräusch der Wippe ähneln. Wenn der Hund sich an die Maschine gewöhnt hat, steckt man den Stab in die Mitte vor der Maschine und schickt den Hund so auf die Maschine zu. So lernt er die enge Wendung mit der Maschine zu verknüpfen.

Wenn das alles einzeln funktioniert, kann man damit beginnen nach der Wendung einzelne Hürden mitzunehmen.

Für den Anfang: Viel Spaß beim Trainieren 🙂

Über den Autor

Chrissy
Chrissy
Chrissy arbeitet als Mediengestalterin Bild & Ton wo sie hauptsächlich für ihren Sender PetsTV arbeitet. Nebenbei dreht sie Videos für ihren YouTube Kanal bei dem es sich natürlich auch hauptsächlich um Themen rund um den Hund dreht. Mit ihrem Kleinspitz Neli ist sie in der A2 small im Agility unterwegs und macht nebenbei für sich auf den Gassirunden Unterordnung.

Chrissy

Chrissy arbeitet als Mediengestalterin Bild & Ton wo sie hauptsächlich für ihren Sender PetsTV arbeitet. Nebenbei dreht sie Videos für ihren YouTube Kanal bei dem es sich natürlich auch hauptsächlich um Themen rund um den Hund dreht. Mit ihrem Kleinspitz Neli ist sie in der A2 small im Agility unterwegs und macht nebenbei für sich auf den Gassirunden Unterordnung.

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