“…In meinen Seminaren und Einzel-Coachings fragen mich Agi-Sportler „Was soll ich nur tun, ich komme einfach nicht voran?“ Im Gespräch ergibt sich, dass es sehr wohl tolle Fortschritte gibt, wie ein schneller Aufstieg in die Klasse 3. Aber diese Erfolge werden nicht mehr wahrgenommen.
Andererseits werden Ziele nicht klar formuliert. … Es gibt keinen Plan und keinen Überblick der bisherigen Entwicklung. Die bereits erzielten Erfolge werden vergessen und auch der Weg zu den Erfolgen wird nicht gesehen. So ist Vorankommen und Motivation reine Glückssache. …Das Trainingstagebuch ist so wertvoll, gerade weil du es füllen wirst mit deinen Plänen,
mit deinen Zielen, mit deinem Training. Auch mit deinem Frust, wenn es mal nicht klappt
und mit den Wegen aus dem Frust. Und mit den kleinen und den großen Erfolgen. Sie
sind festgehalten und machen dir Mut für den nächsten Schritt.” so Friedrich J. Suhr in seinem Vorwort über das Agility-Trainingstagebuch.

Werfen wir also mal einen Blick hinein, so dass ihr vielleicht noch mehr Ideen bekommt, wie ihr mit dem Tagebuch arbeiten könnt.

Ihr habt euer Tagebuch vor euch und schlagt es auf. Gleich zu Beginn seht ihr, worauf es ankommt: Auf die eigenen Ziele. Legt eure Ziele fest, schreibt sie auf und bestimmt, wie ihr dieses Ziel erreichen könnt. Auch die kleinen Zwischenziele sind wertvoll – vor allem wenn ihr sie erreicht habt.

Nach dem bereits erwähnten Vorwort von Friedrich Suhr kommt ihr auf die Ergebnisseiten. Haltet in der Übersicht eure bisherigen und die folgenden Ergebnisse fest. Verglichen mit den Detailaufschrieben findet ihr mit Sicherheit ein Muster, wann ein Start gut war und wann der Lauf nicht klappt. Auf unserer Seite findet ihr übrigens als Ergänzung einen Plan für eure Agisaison zum kostenlosen Download. Hier könnt ihr alle geplanten Turniere aufschreiben und behaltet den Überblick, was bei den vielen Meldeportalen ja nicht immer einfach ist.

Nach den Ergebnissen kommt der Kern des Tagebuchs: Die Detailseiten. Wir haben uns auf diesem Blog schon einige Gedanken gemacht zur Trainingsplanung – gerne könnt ihr nochmal ein wenig stöbern gehen.
Auf den Detailseiten habt ihr nun jedenfalls viel Platz, alles festzuhalten, was euer Training und/oder das Turnier betrifft. Setzt euch ein Ziel für das Training – Think – Plan – Do – Think. Neben eurem Aufschrieb solltet ihr euch eine Skizze zu dem Parcour machen, damit ihr später leichter nachvollziehen könnt, welche Sequenz geklappt hat und wo ihr Schwierigkeiten hattet. Tobt euch auf den Seiten aus… – dafür ist der freie Platz da.

Vergesst neben der ganzen technischen Seite nicht, auch eure Gedanken und Gefühle festzuhalten. Warum habt ihr euch wie im Parcour gefühlt? Wie hat es sich angefühlt, ein Zwischenziel zu erreichen?

Am Ende möchten wir euch noch einen wichtigen Punkt mitgeben: Vergleicht euch nicht mit den Erfolgen anderer, die schon länger an ihren Träumen arbeiten. Auch sie haben einmal klein angefangen. Natürlich darf sich jeder ein großes Ziel setzen. Unterteilt es aber in Mini-Ziele und vergesst nicht, erreichte Meilensteine zu feiern!

Welche Meilensteine habt ihr euch für diesen Monat vorgenommen? Vielleicht findet sich hier ja eine kleine Gruppe, die sich gegenseitig unterstützt. Das wäre doch mal eine Idee…

Über den Autor

Kerstin
Kerstin
Kerstin Schubert arbeitet als selbstständige Informationsdesignerin und ist in ihrer Freizeit auf dem Hundeplatz mit ihrem Berner Wookiee im Obedience Klasse 3 unterwegs. Sie hat die hier im Shop erhältlichen Trainingstagebücher gestaltet und realisiert.

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Kerstin Schubert arbeitet als selbstständige Informationsdesignerin und ist in ihrer Freizeit auf dem Hundeplatz mit ihrem Berner Wookiee im Obedience Klasse 3 unterwegs. Sie hat die hier im Shop erhältlichen Trainingstagebücher gestaltet und realisiert.

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